Iatromed  Dr. med Gerhard Boeden
Praxis für NeuroIntegrative Medizin

Leistungsspektrum

NeuroIntegrative Medizin - Behandlungsablauf

 

 

 Nach ausführlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung erfolgt die neurointegrative Diagnostik und Therapie durch manuellen Kontakt mit Haut- und Muskelarealen, die für bestimmte Regulationsprozesse repräsentativ sind. Anatomische, physiologische und emotionale Zusammenhänge bestimmen den Algoritmus, mit dem die individuelle Problematik auf die zugrundeliegenden Faktoren eingegrenzt wird. Die diagnostische Testung geschieht über Reflextestung (Muskelhalte-Tests). Im gleichen Zuge werden ebenfalls über manuellen Kontakt Impulse gesetzt, die die Selbstregulationsprozesse in Gang setzen. Die erneute Reflexüberprüfung zeigt, ob der Input erfolgreich war.

Da die traditionell chinesische Medizin ebenfalls in Regulationssystemen denkt, die in Teilen der Neuroregulation sehr ähnlich ist, kann die Akupunktur die neurointegrative Behandlung positiv unterstützen.

Eine etwaige anderweitige Arzneimitteltherapie oder andere Therapie stellt keine Kontraindikation dar, da negative Wechselwirkungen ausgeschlossen sind. Vielmehr wird eine bestehende Therapie unterstützt. Jedoch kann es durchaus sein, dass eventuell Dosisanpassungen vorgenommen werden müssen/können.

Da in der Behandlung auf bildgebende Verfahren und Laboruntersuchungen verzichtet wird, soll und kann keine vollumfängliche Therapie angeboten werden. Im Zweifelsfall ist zusätzlich fachärztlicher Rat einzuholen.

Beispielindikationen 

Da die Neurointegration ganzheitliche Regulationsprozesse im Sinne der Selbstregulation moduliert, können vielfältige Beschwerdebilder - nicht nur des Bewegungsapparates - behandelt werden

Beispiele sind: Behandlung des

Nervensystems (Gehirn,Hirnnerven,Rückenmark, periphere Nerven)

Atmungssystem

Verdauungssystem

Immunsystem

emotionales System

Bewegungssystem, Gelenkbeschwerden (Hüfte,Knie,Schulter)

 Rückenbeschwerden, Muskelverhärtungen, Schmerzsyndrome im Bewegungsapparat, rheumatoide Beschwerden

Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie

Allergien, Heuschnupfen

eine spezielle Indikation ist die Optimierung von Lern-, Trainings- und Verhaltensmethoden 

 

 

 

 

 

28.06.2017

B. Häring

Neurologische Integration, - die etwas andere Art zu einem Arzt zu gehen.
Manche Dinge fühlen sich nicht wie eine richtige Krankheit an, beeinträchtigen das Leben aber trotzdem massiv, - nicht lokalisierbare Schmerzen irgendwo im Bein, zum Beispiel, wenn man länger läuft oder schon gleich beim Aufstehen. 
Man kann das jetzt auf die Kilometer schieben, die man gelaufen ist, - oder  auf das Alter oder eben weil das Leben generell mühsam ist, -  und dann entsprechend damit umgehen. Heißt:  kürzere Strecken gehen, öfter mit dem Auto oder der Straßenbahn fahren, - kurz man wird längeres Gehen vermeiden, ohne den Schaden, den man von der Vermeidungshaltung hat, gleich zu bemerken. Man weicht dem Schmerz eben aus. Das Aufstehen jeden Morgen lässt sich nicht vermeiden, aber wenn man die Zähne zusammen beißt, geht es schon irgendwie und man sitzt ja bald wieder auf seinem Bürostuhl oder im Auto.
Man kann natürlich auch den Beschwerden auf den Grund gehen und einen Besuch bei Dr.med. Gerhard Boeden ins Auge fassen. Hat man sich dazu durchgerungen und einen Termin vereinbart, beginnt das große Staunen.
Zuerst einmal darf man alles vergessen, was man sonst je in einer Arztpraxis erlebt hat. Möglich, dass man schon einen guten Hausarzt hat, dann kommt einem die ausführliche Anamnese noch bekannt vor, - alles weitere, was folgt, ist dann mit Sicherheit ganz anders.
Die diagnostischen Tests,  die gemacht werden, muten einen Neuling reichlich unorthodox an. Man findet es, je nach Gemütslage, eventuell befremdlich oder sogar belustigend, bis man merkt, - es funktioniert.  Im Körper stellt sich relativ rasch das Gefühl ein, dass es richtig ist, was hier abläuft. Schon  am Ende der Behandlung ist der Schmerz verschwunden, hat sich  buchstäblich in Luft aufgelöst, - und kommt auch nicht wieder.
Natürlich gibt es Beschwerden und Beeinträchtigen, die mehr als eine Sitzung benötigen. Da ist dann Geduld angesagt und ein Hineinhören in den eigenen Körper, der einem schon zuverlässig sagen wird, dass Dinge, die lange gebraucht haben, um sich zu entwickeln, auch Zeit brauchen, um sich zu verabschieden.
Man darf seinem Körper ohne weiteres zutrauen, dass er  unter der fachlichen Aufsicht von Dr. Boeden im Stand ist, sich wieder auf sich selbst zu besinnen und sich selbst zu regulieren. Die kleinen  Wehwehchen, die im Laufe der Zeit zu beeinträchtigenden Schmerzen geworden sind, gehören dann, erfreulicherweise,  der Vergangenheit an.

Admin - 07:10:12 @